• Markus Mitterberger

Risikolebensversicherung, nur für einen Kredit relevant?

Wer schon mal einen Kredit bei einer Bank aufgenommen hat kennt sie, die Ablebensversicherung bzw auch Risikolebensversicherung. Die Bank fordert sie eigentlich immer zur Besicherung eines Kredits. Speziell bei Familien macht das natürlich auch absolut Sinn, da sonst der verbleibende Partner alleine auf dem Kredit sitzen bleibt und so meistens das Haus verkauft werden muss.

Die Gründe für ein plötzliches Ableben können ganz verschieden sein, Unfall oder Krankheit. Meistens sind es jedoch Krankheiten. Bestimmt kennst auch du jemand in deinem Umfeld der Krebs hat oder hatte?


Genau bei Familien entsteht dann aber ein weiteres Problem: Der verbleibende Elternteil hat keine Zeit 40h arbeiten zu gehen um die Familie zu ernähren, da die Kinder auch versorgt werden wollen. Ein komplettes Haushaltseinkommen bricht also weg. Die monatlichen Kosten laufen aber weiter, denn es gilt oft nicht nur einen Kredit zu zahlen, sondern auch das Leasing Auto, die Pensionsvorsorgen, Versicherungen und die anderen täglichen Dinge des Lebens. Auch auf Urlaube oder Unternehmungen mit den Kindern will man ja trotzdem nicht verzichten. Wichtig ist, dass du dich nach so einem Schicksalsschlag wirklich darauf konzentrieren kannst wieder in die Spur zu kommen.

Welche Versicherungssumme ist die richtige für mich?


Im Idealfall sollte das Einkommen der versicherten Person abgesichert werden, bis die Kinder auf eigenen Füßen stehen. Hinzu kommt ob du und dein Partner schon verheiratet seid und somit der verbleibende Elternteil Anspruch auf Witwen bzw Waisen Pension hat. Durch die Freischaltung der Handysignatur von A-Trust können wir uns das zusammen dann anschauen und genau berechnen welche Versicherungssumme gebraucht wird.

Welche Laufzeit soll so eine Ablebensversicherung haben?


Ich empfehle daher die Laufzeit so zu wählen, dass die Kinder dann 25 Jahre alt sind, wenn der Versicherungsschutz abläuft.


Konstante oder fallende Versicherungssumme?


Hier empfehle ich ganz klar eine fallende Ablebenssumme, da z.b. das Gehalt der versicherten Person über die Jahre normalerweise steigt, Witwen und Waisenpension steigt normalerweise auch, da du über die Zeit ja mehr und mehr Versicherungsmonate und dein Pensionskonto eine höhere Erstgutschrift aufweist. So kannst du dir einiges an Prämie gegenüber einer konstanten Versicherungssumme sparen.


Aufgepasst: Um einen Kredit zu besichern kann das nicht die richtige Variante für dich sein, da gerade in den ersten Jahren der Finanzierung die Darlehenssumme nur wenig getilgt wird. Das heißt im Schlimmsten Fall der Kredit ist noch höher, als durch die Ablebensversicherung gedeckt ist. Es kann also sein, dass deine Hinterbliebenen noch einen Differenzbetrag selbst zahlen müssen.

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